#63 - Non-commodity Content für Google & KI: Warum ich Umfragen kritisch sehe
Shownotes
Was wollen Google und KI-Suchsysteme derzeit sehen? Vor allem sogenannten non-commodity Content – also einzigartige, hilfreiche Inhalte, die es so noch nicht im Internet gibt.
Um das erfüllen zu können, wird derzeit von einigen Seiten empfohlen, Umfragen zu machen und die Ergebnisse als Content zu veröffentlichen. In dieser Folge erfährst Du:
- Warum ich diese Empfehlung kritisch sehe,
- Warum wir Gefahr laufen, uns kollektiv das Internet kaputt zu machen und
- Mit welchen alternativen Methoden Du einzigartigen Content schaffen kannst.
👉 Und hier kommen noch nützliche Tipps & Links für Dich:
👒 Blogartikel: Non-commodity Content für Google & KI erstellen: Dos, Dont’s und Beispiele
👒 Googles AI Optimization Guide
👒 SEO-Orakel: Ziehe eine einfache, schnell umsetzbare SEO-Aufgabe, mit der Du Deine Website noch heute sichtbarer machst.
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00:00:00: Was wollen Google und KI Suchsysteme derzeit sehen?
00:00:04: Vor allem sogenannten Non-Commodity Content, also einzigartige hilfreiche Inhalte die es so noch nicht im Internet gibt.
00:00:14: Um das erfüllen zu können wird derzeit an einigen Stellen empfohlen um Fragen zu machen und die Ergebnisse als Content zu veröffentlichen.
00:00:23: Warum ich das kritisch sehe und was ich stattdessen empfehle darum geht's in dieser Episode.
00:00:31: Willkommen bei Zeo to Go!
00:00:33: In diesem Podcast erfährst du, wie Du als Selbstständige bei Google gefunden wirst.
00:00:38: Und zwar alltagstauglich – auch wenn Du kein riesiges Team und nur wenig Zeit hast.
00:00:44: Los geht's!
00:00:53: online sichtbar zu werden und das mache ich unter anderem durch SEO und GEO, also Optimierung für Suchmaschinen und generative Systeme.
00:01:04: Durch KI bewegt sich ja gerade unheimlich viel in der Businesswelt und viele fragen sich auch was bedeutet das für meine Sichtbarkeit?
00:01:13: Was kann oder muss ich vielleicht sogar tun um in Zukunft noch gesehen zu werden?
00:01:20: Google als großes Schlachtross in dem Bereich, also Anbieter der größten Suchmaschine am Markt und natürlich auch einer der großen KI-Player sagt du solltest SEO machen.
00:01:33: So wie auch schon in den Zeiten vor KI.
00:01:36: Es gibt zwar viele die diese neue Disziplin Geo ausgerufen haben aber Googlestake dazu ist das Geo zum allergrößten Teil das gleiche ist wie SEO Und dass es dementsprechend jetzt eigentlich gar nicht so viel Besonderes zu beachten gibt.
00:01:55: Das kannst du unter anderem in Google's AI Optimization Guide nachlesen, den ich dir in den Show Notes verlinke.
00:02:03: Nichtsdestotrotz ist die Verunsicherung bei den Leuten recht hoch und das wird einfach viel über dieses Thema gesprochen Und es werden dann auch allerhand Tipps gegeben.
00:02:16: Viele dieser Tipp sind eigentlich nicht neu, die gab's vorher schon aber die kommen jetzt bei den Leuten mehr ins Bewusstsein weil einfach eben mehr drüber gesprochen wird.
00:02:26: und in die Kategorie fällt auch das Thema Non-Commodity Content.
00:02:32: Google argumentiert immer dass wichtigste um online gefunden zu werden sind gute Inhalte.
00:02:39: Gute Inhalten sind konkret DIE die Menschen in irgendeiner Form helfen, also die eine Frage beantworten.
00:02:47: Die ein Problem lösen, die helfen eine Entscheidung zu treffen, die irgendwie weiterbringen und dabei auch gut zu konsumieren sind.
00:02:57: Also zum Beispiel gut strukturiert sind.
00:03:00: und da kommen wir jetzt zur Punkt... ...die einzigartig sind!
00:03:05: Das heißt es bringt dich nicht weiter zu einem Thema den fünftigsten Beitrag In der gleichen Art und Weise zu schreiben, wie alle anderen Beiträge auch schon waren.
00:03:16: Sondern das was Google sehen möchte und dass wir es auch KISysteme generell sehen möchten sind neue Inhalte.
00:03:25: Das ist Non-Comodity.
00:03:27: Übersetzt heißt non commodity so viel wie keine Massenware Und darum geht's!
00:03:32: Das Ideal ist, dass du Inhalten veröffentlicht, die es vorher so im Internet noch nicht gegeben hat.
00:03:40: Das wiederum klingt in der Theorie erst mal irgendwie plausibel, aber da schließt sich dann die Frage an.
00:03:48: Wo soll ich denn solche Inhalte hernehmen?
00:03:50: Es gibt doch schon alles im Internet und daraus wiederum hat sich in den letzten Wochen der Tipp ergeben das Umfragen die Lösung sein können.
00:04:02: Ich habe diesen Tipp an verschiedenen Stellen gesehen und im Kern geht es immer darum zu sagen Befrage Menschen rund um dein Themengebiet.
00:04:13: Das können Mitarbeitende sein, wenn du ein größeres Unternehmen führst was jetzt für uns die wir hier in diesem Podcast zusammenkommen eher unwahrscheinlich ist.
00:04:23: oder es können auch Menschen aus deiner Community sein also Kundinnen oder Menschen die deinen Newsletter abonniert haben oder Follower auf Instagram oder wo immer du eben auch unterwegs bist.
00:04:34: Du erstellst eine Umfrage Teilst die auf all deinen Kanälen, holst dir Informationen ein.
00:04:41: Wertest es aus und schreib's dann einen Blogbeitrag dazu oder vielleicht machst du auch ein YouTube-Video oder auch da je nachdem was du eben für Kanäle hast.
00:04:50: Auf jeden Fall veröffentlichst du die Ergebnisse aus dieser Umfrage.
00:04:55: das finden Google und KI gut und dann wirst du gefunden.
00:04:58: dass ist so grob der Argumentationsstrang.
00:05:02: Ich verstehe, woher dieser Ansatz kommt.
00:05:05: Ich finde ihn auch nicht grundlegend verkehrt.
00:05:08: Also ich würde ihn jetzt nicht komplett abschmettern wollen aber ich unterstütze ihn auch, nicht komplett!
00:05:16: Ich habe ein bisschen Bauchschmerzen damit und zwar aus fünf Gründen die teilweise auch zusammenspielen.
00:05:25: Erstens – ich kann mit Umfragen Zahlen und Daten generieren Aber nicht alle Zahlen haben auch eine Aussagekraft.
00:05:36: Damit sie eine Aussagskraft haben, sollte eine Umfrage nach wissenschaftlichen Standards erhoben und ausgewertet werden.
00:05:45: Man sollte sich zum Beispiel fragen mache ich eine quantitative oder eine qualitative Befragung?
00:05:52: Man müsste sich Gedanken machen über das Thema Repräsentativität, Reliabilität Reproduzierbarkeit.
00:06:00: Wie formuliere ich die Fragen, damit sie nicht schon irgendwas suggerieren und Leute in eine Richtung drängen?
00:06:07: Das Thema Pre-Testing spielt da rein!
00:06:10: Die Frage wie werte ich das denn eigentlich ausbrauche – vielleicht Codebücher dazu.
00:06:15: Ich sollte ein Bewusstsein zu so Themen haben wie Korrelation vs.
00:06:19: Kausalität und statistische Signifikanz um eben auch einschätzt Was genau bedeuten jetzt die Zahlen und wie verlässlich sind sie?
00:06:30: Ich hatte solche Dinge damals in meinem Studium.
00:06:34: Und deswegen weiß ich, dass das alles ziemlich komplex ist und dass da relativ schnell halt auch mal was schieflaufen kann – und man dann zwar Zahlen hat, die wissenschaftlich aber nicht haltbar sind!
00:06:48: Und damit haben sich dann eigentlich keinen Wert
00:06:50: mehr.".
00:06:51: In meinen Augen wäre es also wichtig, bevor man so eine Umfrage macht mit dem Ziel daraus Content zu generieren und Reichweite aufzubauen.
00:07:00: Dass man sich mit den wissenschaftlichen Standards dahinter beschäftigt Und sich dieses Wissen das ist dazu braucht erst mal drauf schafft.
00:07:10: Punkt zwei für mich ist das Thema Reichweiten.
00:07:15: Dabei ist die Katze ein bisschen in den Schwanz.
00:07:18: Also diesen ganzen Aufwand mit der Umfrage Machen wir uns ja, um Reichweite aufzubauen.
00:07:24: Aber auf der anderen Seite brauchen wir auch erst mal Reichweiten, um überhaupt Teilnehmende für so eine Umfrage zu gewinnen und das spielt auch dieser wissenschaftliche Ansatz wieder ein bisschen mit rein.
00:07:35: also wenn ich möchte dass meine Zahlen aussagekräftig sind brauche ich eine gewisse Grundmenge an Antworten.
00:07:42: Das heißt Ich brauche auch schon eine gewissere Reichweiter damit Menschen meine Umfrage sehen und teilnehmen Und viele Selbstständige haben diese Reichweite einfach noch nicht.
00:07:54: Die können dann trotzdem eine Umfrage machen, aber die Ergebnisse sind dann eher ein kurzer subjektiver Einblick und haben eben nicht unbedingt Aussagekraft für die Allgemeinheit.
00:08:05: Das heißt an der Stelle würde ich sagen – umfrage vielleicht grundsätzlich ja?
00:08:11: Aber nicht unbedingt für jeden in jedem Business Stadium, sondern das ist eher etwas was sich lohnt wenn man schon ein bisschen fortgeschritten ist und eben schon bisschen mehr Reichweite hat und die dann noch weiter ausbauen möchte.
00:08:25: Punkt Nummer drei schließt da auch ganz gut an nämlich der Faktor.
00:08:30: die Zahlen die wir dafür öffentlichen können falsch interpretiert werden Selbst wenn wir uns bewusst sind, dass es aus der wissenschaftlichen Sicht ein paar Hürden und Herausforderungen gibt.
00:08:45: Und wir das transparent kommunizieren also zum Beispiel schreiben hey Leute ich habe hier eine Umfrage gemacht.
00:08:52: Ich möchte die Ergebnisse gern teilen aber diese umfrage ist nicht repräsentativ.
00:08:58: bitte behaltet das im Hinterkopf.
00:09:01: dann kann und wird es wahrscheinlich auch Menschen geben die das einfach überlesen oder die das nicht verstehen, weil sie zum Beispiel nicht studiert haben und nie so ein Semester wie Werte ich Studien ausgemacht haben.
00:09:14: Und da einfach so'n bisschen der Hintergrund fehlt was heißt denn eigentlich repräsentativ usw.
00:09:19: Das gilt auch nicht nur für Menschen sondern es gilt auch für KI.
00:09:23: Es ist ja kein Geheimnis dass KI in der Vergangenheit nicht immer sauber mit Quellen gearbeitet hat.
00:09:30: KI-Systeme haben sich Antworten schon ganz offen ausgedacht und auch Quellen dazu erfunden oder eben auch Dinge behauptet, ohne eine Quelle dazu zu nennen.
00:09:41: Es ist also absolut denkbar dass jemand Cloud- oder ChatGPT eine Frage stellt zum Beispiel wie viele Frauen fühlen sich eigentlich gestresst auf Arbeit?
00:09:52: Und die KI durchsucht dann das Internet findet deine Zahl aus deiner Umfrage Die sagt vielleicht achtzig Prozent der Frauen fühlern sich gestreszt und gibt sie halt aus Aber ohne den Kontext zu geben, dass an dieser Umfrage nur zehn Frauen teilgenommen haben und das die Achtzig Prozent dementsprechend auf den Aussagen von acht Personen beruhen.
00:10:17: Die Achtzig Prozent stehen dann aber eben trotzdem erst mal im Raum.
00:10:21: So nun könnten wir argumentieren, Verantwortung an der Stelle dann auch vorbei ist.
00:10:28: Also wenn wir das transparent kommunizieren und sagen, dass es eine ganz kleine Umfrage gewesen die genügt keinen wissenschaftlichen Standards bitte schaut euch das an Dann liegt das ja alles ganz offen auf dem Tisch Und dann müssten ja die Leute Die sich mit dem Thema beschäftigen die Zahlen eben prüfen statt sie einfach von der KI zu übernehmen.
00:10:50: Grundsätzlich bin ich dieser Meinung Was immer uns die KI gibt, wir müssen da drüber gucken.
00:10:56: Das ist nicht sicher was wir daraus kriegen und die KI macht oft genug Fehler.
00:11:02: aber wenn wir jetzt mal ganz ehrlich und realistisch sind wie viele Menschen machen das wirklich?
00:11:09: Ich habe da jetzt keine offiziellen Zahlen und Quellen zu aber ich persönlich bin mir sicher dass es genug Menschen gibt die diese Quellen nicht prüfen Und erst recht, wenn die KI von sich aus gar keine Quelle angibt sondern einfach nur die Zahl raushaut.
00:11:26: Ich bin mir wirklich nicht sicher ob da Leute nachfragen hey was ist deine Quelle für diese Zahl?
00:11:31: oder ob sie dann nicht einfach auch übernommen wird?
00:11:34: Kommt auch wieder auf den Kontext an.
00:11:35: natürlich ich hoffe dass alle die irgendwie wissenschaftlich arbeiten dadurch aus hinterhergehen aber auch so im Alltag.
00:11:41: Ich glaube da nicht dran das dass alle Leute machen und dann haben wir diese Zahl zum Schluss trotzdem im Umlauf.
00:11:48: So jetzt führe ich mal drei Punkte alle zusammen und das führt mich dann zu meinem vierten Argument beziehungsweise meiner vierten Sorge, nämlich dass wir uns selber des Internet kaputt machen.
00:12:02: Das Internet hat ja viele Vorteile.
00:12:05: unter anderem ist es ein riesiges Nachschlagewerk in dem man ganz viel Wissen bekommen kann auf recht unkomplizierte Art und Weise sobald man Zugang zum Internet hat, kann man eigentlich alles nachschlagen was einen irgendwie interessiert muss nicht mehr Erst mal in die Bibliothek laufen und sich zehn Bücher raussuchen, um eine kleine Information zu finden.
00:12:27: Also das Internet hat da auch wirklich viel erleichtert und auch im Bereich Teilhabe ist heute ja viel mehr möglich.
00:12:34: Alle, die wollen können sich irgendwie ein Account erstellen und da posten was sie möchten und ihre Perspektiven teilen wo es früher große Zeitungen und Fernsehsender zum Beispiel gab.
00:12:47: Und dann eben linea gesendet wurde Und wer da keinen Zugang drauf hatte, hatte halt Pech.
00:12:53: In meinen Augen sind das große Errungenschaften, dass wir so viel Wissen direkt vor der Nase liegen haben und dass soviel mehr Teilhabe möglich ist.
00:13:04: Wenn wir nun aber alle anfangen vermeintliche Fakten zu verbreiten die aber nicht ausreichend belegt sind dann machen wir uns dieses große Nachschlagewerk kaputt!
00:13:19: Wir haben da nämlich jede Menge Informationen rumschwören, die eigentlich nicht haltbar sind.
00:13:25: Und mit der Zeit wird es immer schwieriger zu unterscheiden welche Infos wirklich stimmen und Substanz haben und welche eben nicht.
00:13:35: Mein fünfter und letzter Punkt an der Stelle ist die Anmerkung dass eigene Zahlen alleine auch noch nicht sichtbar machen.
00:13:46: Da schlage ich jetzt den Bogen wieder zurück zu SEO, denn deswegen gibt es ja diesen Tipp mit den Umfragen.
00:13:52: Man möchte mehr Reichweite aufbauen aber damit das funktioniert muss ich meine Umfrage in einem Bereich machen, zudem es auch Nachfrage gibt also zu dem Menschen aktiv recherchieren.
00:14:06: Das bedeutet bevor du eine Umfrage machst und da die Mühe reinsteckst solltest Du auf jeden Fall eine Keyword Recherche machen um sicherzugehen, dass du da nicht irgendwelche Zahlen veröffentlicht, die einfach niemand sucht.
00:14:18: Weil dann tut das für deine Reichweite wirklich herzlich wenig.
00:14:21: Plus Suchmaschinen und KI teilen ja nicht alles Sondern die prüfen durchaus auch.
00:14:29: woher kommen denn die Informationen?
00:14:31: Die legen da die sogenannten EAT Faktoren an Expertise Experience Authoritativeness Schwieriges Wort und Trust.
00:14:41: Übersetzt heißt es wenn Du gefunden werden willst du solltest Expertise liefern, du solltest Erfahrungen liefern.
00:14:48: Du solltest Autorität haben in deinem Themengebiet und du solltest vertrauenswürdig sein.
00:14:53: Und diese zwei letzten Punkte – Autoritäts- und Vertrauenswirklichkeit – die musst du dir aufbauen als Marke!
00:15:02: Wenn Google und Co zu dem Schluss kommen, du bist zu Sande von nebenan, dann kannst du richtig tolle Zahlen haben aber die werden trotzdem nicht unbedingt ausgespielt.
00:15:11: Das heißt auch an der Stelle komme ich zu dem Schluss, dass Umfragen als Futter für Non-Commodity Content eher dann taugen.
00:15:21: Wenn du mit deinem Business schon ein bisschen fortgeschritten bist wenn du dir deine Marke schon ein Stück weit aufgebaut hast eine gewisse Bekanntheit bereits erlangt hast Dann kann das ein Baustein sein um noch weiterzuwachsen.
00:15:34: Es funktioniert aber nicht unbedingt wenn Du frisch am Start bist.
00:15:39: Was kannst du stattdessen tun, um Non-Comodity Content zu schaffen?
00:15:44: Es gibt da ein paar Wege die ich für einfacher halte und für Einsteiger freundlicher.
00:15:50: Weil man dafür eben zum Beispiel nicht schon unbedingt eine Reichweite aufgebaut haben muss.
00:15:56: Ich habe dazu einen ausführlichen Blockartikel geschrieben.
00:15:59: Da erkläre ich das alles genau.
00:16:01: Ich hab auch viele Beispiele drin.
00:16:03: Diesen Blogbeitrag verlinkt ich dir in den Show-Nodes.
00:16:06: Schau dir den super gerne an, wenn du das Thema tiefer einsteigen möchtest Denn jetzt hier werde ich dir einfach eine kurze Übersicht geben über die Möglichkeiten.
00:16:19: Möglichkeit Nummer eins Du kannst Interviews führen Und zwar mit Menschen, die selber ExpertInnen sind und deine eigene Expertise irgendwie ergänzen.
00:16:32: Bei diesen Interviews ist es dann wichtig, in die Tiefe zu gehen.
00:16:36: Ich höre oft in so Business-Podcasts relativ seichte Interviews mit zu fragen, wie bist du zu deinem Thema gekommen?
00:16:46: oder Fragen die man googeln könnte.
00:16:48: Also ich bin zum Beispiel auch in einem Podcast schon gefragt worden ja ne kannst du kurz erklären was CEO ist?
00:16:53: Ja kann nicht natürlich aber das sind so eine Interview Situation eigentlich verschwendete Zeit weil dass es genau diese Art Content die es halt überall gibt das ist eine Definition die finde ich überall.
00:17:04: Ich würde da eher in die Richtung gehen, sehr spezifische Fragen zu stellen und auch gerne kritisch zu sein.
00:17:12: Beispiel vielleicht lade ich mir eine Web-Designerin ein, die darauf spezialisiert ist umweltschonende Websites zu bauen.
00:17:19: dann könnte ich fragen ganz ehrlich wie viel bringt es denn der Umwelt wirklich wenn wir mit so einer Website weniger CO² ausstoßen?
00:17:29: Wie groß ist der Unterschied da?
00:17:32: oder Es heißt, der Hauster spielt eine große Rolle beim Thema Umweltfreundlichkeit.
00:17:38: Umweltfreundliche Hauster kosten aber oft auch mehr.
00:17:42: was wenn ich mir das nicht leisten kann?
00:17:44: Also ich darf da mein Gegenüber ruhig auch so ein bisschen pieksen um Inhalte aus ihm hervorzukitzeln die es eben noch nicht an jeder Ecke gibt.
00:17:54: Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch dass du ne gewisse Recherche machen solltest bevor du das Interview führst.
00:18:02: Die zweite Möglichkeit für Non-Comodity Content ist natürlich, deine eigene Expertise anzuzapfen und Blogartikel zu schreiben.
00:18:12: Das machen viele schon – da müssen wir aber weg davon kommen immer über diese allgemeinen Themen zu schreiben!
00:18:18: Und viel mehr dahingehend wirklich spezifische Fragen zu beantworten die Menschen im Alltag so haben.
00:18:25: Beispiel Ich kann einen Beitrag darüber schreiben wie finde ich Keywords?
00:18:30: Das ist schon ziemlich allgemein.
00:18:32: Da kann ich jetzt einen langen Ratgeber schreiben, aber da wird mir auch die KI in Sekunden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung ausspucken.
00:18:40: oder Ich kann überlegen welche Fragen haben meine echten Kundinnen wenn wir über das Thema Keywords sprechen und es dann zum Beispiel so etwas wie Was mache ich?
00:18:51: Wenn alle Keywords nur ein kleines Suchvolumen haben?
00:18:54: Oder was mache ich wenn ich gar keine Keywords zu meinem Thema finde?
00:18:58: Und dann schreibe ich einen Beitrag speziell dazu.
00:19:02: Da dürfen wir alle noch viel mutiger und spitzer werden in der Themenwahl.
00:19:06: Alles, was du im Alltag von deinen Kundinnen gesagt bekommst – alles an Bedenken, alles an Fragen kann zu Content werden!
00:19:15: Möglichkeit Nummer drei, die geht auch mit der eben ganz gut zusammen ist echte Erfahrungen- und Fallbeispiele in deinem Content einzubauen.
00:19:25: Das können deine eigenen Erfahrungen sein, also wie zum Beispiel du selber ein Problem gelöst hast.
00:19:31: Welche Methoden und Übungen dir selber helfen was du in der Arbeit mit deinen Kundinnen beobachtest.
00:19:39: es können aber auch Erfahrungen und Geschichten von deinen KundInnen sein das geht auch anonymisiert dass du einfach erzählst Mit welcher Herausforderung ist eine Person zu dir gekommen?
00:19:51: Und was habt ihr dann gemacht?
00:19:53: Welche Hürden gab es vielleicht auf dem Weg?
00:19:55: Wo kam die Person mal ins Straucheln, was habt ihr dann gemacht.
00:19:59: Wie habt ihr das gelöst?
00:20:01: und dann eben natürlich... Was war am Ende des Ergebnisses?
00:20:04: Du zeigst da also quasi den Prozess auf!
00:20:08: Das können eigene Beiträge sein wo's wirklich nur um diese Fallstudie geht.
00:20:13: du kannst dieses Element aber auch in Fachbeiträge mit aufnehmen.
00:20:20: Das macht zum Beispiel eine Kundin von mir sehr schön, da habe ich ein Beispiel für den besagten Blogartikel verlinkt.
00:20:28: Den findest du wie gesagt in den Show-Nauts.
00:20:32: So und Möglichkeit Nummer vier Du kannst Haltung zeigen.
00:20:38: Schau dir zum Beispiel an welche aktuellen Trends gibt es in deinem Thema Und dann gib einer Einordnung dazu.
00:20:46: Oder wenn du in einem Themenbereich unterwegs bist, wo es jetzt nicht so trendlastig ist und sich nicht so viel verändert.
00:20:52: Kannst du auch schauen was gibt's vielleicht für Praktiken die dich stören?
00:20:56: Ich würde jetzt natürlich nicht jede Meinung, die sich in mir regt irgendwie ins Internet rotzen.
00:21:02: Es sollte schon eine begründete Meinung sein Und eine Meinung Die sich in meinem Themengebiet bewegt.
00:21:10: aber Wenn das gegeben ist dann funktionieren Haltungen oft sehr gut, also im Marketing ganz allgemein und aus Seogesichtspunkten eben auch.
00:21:20: Das ist der Weg den ich jetzt hier zum Beispiel ja auch gewählt habe.
00:21:24: Also diese Podcastfolge und der dazugehörige Blogbeitrag die transportieren eine Meinung zu diesem Thema Non-Comodity Content und wie man da am besten zukommt oder eben auch nicht?
00:21:38: Wie gesagt, ich finde den Ansatz da umfragen zu machen mindestens fragwürdig.
00:21:43: Diese Meinung und meine Argumente dazu wirst du nach aktuellem Stand nicht so oft im Internet finden.
00:21:50: Und genau das ist der Punkt!
00:21:56: Fazit, wie schaffst Du Non-Comodity Content für dein Business?
00:22:02: Bei Non-Commodity content geht es darum einzigartig zu sein und aus der Menge hervorzustechen.
00:22:10: Umfragen können ein Weg dorthin sein.
00:22:14: Ich möchte ausdrücklich nicht sagen, dass du keine Umfragen machen und dir irgendwie für Content verwenden darfst.
00:22:33: Das heißt, es kann nicht der Anspruch sein einfach irgendwelche Zahlen zu veröffentlichen sondern die sollten Substanz haben und ich sollte sicherstellen dass ich das leisten kann.
00:22:49: Zum Beispiel indem ich mich vorab über wissenschaftliche Standards informiere.
00:22:54: Außerdem finde ist wichtig zu erwähnen, dass Umfragen eher für fortgeschrittene Unternehmen funktionieren nämlich die die schon selber ein bisschen Reichweite haben damit sie überhaupt genügend Teilnehmerinnen erreichen können Und die eben auch als Marke schon so ein bisschen bekannt sind, also eine gewisse Autorität und Vertrauenswürdigkeit genießen.
00:23:16: Damit Suchmaschinen und KI diese Zahlen dann eben auch tatsächlich übernehmen und ausspielen.
00:23:22: In meinen Augen sind Umfragen eher nicht das Mittel der Wahl für sehr kleine Selbstständigkeiten oder Menschen, die gerade frisch gegründet haben.
00:23:32: Da würde ich dann eher über einen der anderen Wege versuchen, ein Fuß in die Tür zu kriegen.
00:23:38: Also konkret das Schreiben von Blogartikeln zu sehr spezifischen Fragen und Problemstellungen der eigenen Kundinnen, das Führen von Interviews, dass Teilen von Erfahrungen- und Fallstudien und die Beteiligung an öffentlichen Diskussionen indem du eine klare Haltung zeigst.
00:23:59: Wie gesagt, wenn du in das Thema noch ein bisschen tiefer einsteigen möchtest und auch die Beispiele sehen möchtes dann schau dir gerne den Blogartikel dazu an.
00:24:07: Den findest Du in den Show Notes verlinkt!
00:24:11: Und wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich sehr, wenn Du meinen Podcast abonnierst und mir eine Bewertung darlässt.
00:24:20: Vielen Dank und Status Go!
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